Patrik Spiesecke // Fotografie & Blog

Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM – Mein neues Spielzeug

Mein letzter Beitrag ist glaube ich schon eine halbe Ewigkeit her! Dies möchte an dieser Stelle erst Mal entschuldigen. Aber der Bau unseres neuen Eigenheims hat schon ganz schon viel Zeit in Anspruch genommen und zur Fotografie bin ich dadurch auch nicht wirklich gekommen. Ich denke das sich dies jetzt so langsam wieder ändern wird, denn wir sind umgezogen und müssen nun „nur“ noch draußen weiter machen.

Nun aber zu dem, worüber ich euch eigentlich etwas berichten wollte. Zwischen der ganzen Bauphase habe ich mir auch mal wieder ein neues Objektiv gegönnt. Da ich ich schon lange auch im Makrobereich unterwegs bin, da aber immer nur das SIGMA 180mm Makro von einem Arbeitskollegen zur Verfügung hatte, musste nun endlich ein eigenes Makro her. Erst hatte ich überlegt mir das neuere 150mm von SIGMA zu zulegen, bin dann aber recht schnell davon abgekommen, da ich irgendwie bei Canon bleiben wollte und nur gutes über das 100mm Makro gelesen hatte. Gerade die Schärfe soll ja unschlagbar sein. Dazu aber später mehr.

Die Rund 850,00 € sind zwar ein Menge Geld aber das SIGMA 150mm Makro hätte sogar mit knapp 950,00 € noch mehr zu Buche geschlagen. Somit bestellte ich mir im Dezember das Canon EF 100mm. Qwasi als persönliches Weihnachtsgeschenk (Man kann sich das ja schön reden).

Nun haben wir mittlerweile April, um genauer zu sein „Ostermontag“ und ich komme zum zweiten Mal dazu, dass neue Teil in der freien Wildbahn zu testen. Das erste Mal habe ich ein paar Makros im Wald geschossen. Der Dezember ist zwar nicht mehr ganz so Pilz reich aber der Ein oder Andere ließ sich denn noch aufspüren. Dazu aber später mehr. Heute habe ich nun endlich richtig Zeit gefunden mich näher mit dem Objektiv zu beschäftigen. Ich hätte das 100mm ja nicht nur wegen seiner tollen Makro Eigenschaften gewählt, sonder auch um damit gleichzeitig tolle Portraits zu schießen. Denn dazu eignet sich das 100mm Makro von Canon genau so gut.

Wie gut das heute mein Hund Pakuna auch mit war, denn so konnte ich gleich beides noch mal Testen … die tollen Makro-Eigenschaften und die genau so klasse Portrait-Eigenschaften.

Zu nächst mal ein Makrofoto. Leider ist zu dieser Jahreszeit noch nicht ganz so viel auf unseren Wiesen unterwegs, gerade wenn wir draußen auch nur 5 Grad haben, so wie es heute der Fall war. Dennoch habe ich diesen nur wenige Millimeter großen Freund hier auf der Wiese entdeckt. Ich habe das Foto wohl bemerkt ohne Stativ und Blitz gemacht. Bei einer Blende von f/8, einer ISO von 400 und einer Verschlusszeit von 1/125 Sekunde ein krasses Ergebnis. Es ist jedes kleine Detail zu erkennen und die Schärfe ist knackig. Zu verdanken ist dieses Ergebnis natürlich dem Bildstabilisator, denn normalerweise wird es schwierig bei einer Verschlusszeit von 1/125 und einer Brennweite von 100mm ein verwacklungsfreies Foto hinzubekommen. Auch der Autofokus sitzt in der Regel sehr gut.

Fotografiert man hingegen wie ich hier im Dezember mit Stativ, sollte der IS in der Regel ausgeschaltet werden, da dieser sonst zu kleinen Verwacklern führen kann. Wie ich genau dieses Foto hier gemacht habe, werde ich in wenigen Tagen als kleines Tutorial hier im Blog und vielleicht auf YouTube berichten.

Nun aber zur anderen Seite des Objektives. Mit der der 2.8er und 100mm Linse lassen sich natürlich auch knack scharfe Portraits schießen. Im Vergleich zu meinem beliebt Canon EF 50mm f/1.8 sind da noch mal Welten zwischen, was die Schärfe angeht. Zudem zaubern die 100mm ein sehr schönes Bokeh in den Hintergrund. Einen Vergleich mit dem Canon EF 70-200 f/2.8 habe ich zwar noch nicht gemacht, werde ich aber mal bei Gelegenheit nachreichen.

Hier mal ein kleines Beispiel von Pakuna. Das Bild könnt im übrigen auch auf 500px betrachten – über ein Like würde ich mich natürlich wieder tierisch freuen :)

https://500px.com/photo/208126353/watchful-whats-happen-by-patrik-spiesecke

Kleines Zwischenfazit:
Natürlich kann ich jetzt noch kein endgültiges Fazit ziehen, aber meine ersten Eindrücke und Ergebnisse sprechen für das Objektiv. AF und IS funktionieren super und die Bildqualität spricht für sich! Zu dem gibt es eine leichte Vignettierung, auf die ich persönlich total stehe.

Das soll es mal fürs erste gewesen sein. Ab jetzt werde ich mich wieder öfters melden und euch hoffentlich wieder mehr mit wertvollen Tipps versorgen.

 

 

Über den Autor:
Mein Name ist Patrik Spiesecke. Die Fotografie begleitet mich schon seit sehr vielen Jahren und wurde immer mehr zur Leidenschaft für mich. Sie regt einen zum verreisen an und lässt einen wunderbar entspannend. Um meine Erfahrungen mit der Welt zu teilen, habe ich irgendwann auch noch das bloggen für mich entdeckt.


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