Patrik Spiesecke // Outdoorfotografie // Blog

Klein aber fein – Das Canon EF 50mm f/1.8 II

Testberichte über das Canon EF 50mm f/1.8 II gibt es mehr als genug. Aber ich möchte euch dennoch verraten, was ich so am „Plastikbomber“ lieben gelernt habe.

Klar von der Haptik kann es mit den meisten EF Objektiven von Canon kaum mithalten. Der AF hört sich an, als wenn alte Zahnräder übereinander laufen, ist langsam und das Fliegengewicht besteht aus 95% Plastik und 5% Glas. Und hier haben wir schon, in meinen Augen, den ersten Vorteil! Das Teil wiegt nichts. Gerade auf längeren Trekkingtour ist das ein klarer Pluspunkt.

Dann wäre da noch der Preis. Ich meine hej… für 89 € darf es ruhig vollständig aus Plastik sein. Sollte es wirklich mal den Geist aufgeben, kauft man sich einfach ein Neues. Das tut nicht weh. Gefüllt habe ich das 50mm schon 1.000x gewechselt, dem Bajonettverschluss sieht man das allerdings wenig an, obwohl auch dieser aus Plastik ist.

Canon EF 50mm f1.8 mark II 4jpg

Dritter Pluspunkt – Die Bildqualität ist im Preis-/Leistungsverhältnis unschlagbar gut! Der kleine Knirps macht einfach tolle Bilder und das Bokeh sieht klasse aus. Die Fotoreihe „Herbstfarben“ habe ich z.B. komplett mit dem Canon 50mm geschossen.

Ich weiß leider nicht genau warum und irgendwie kann ich es auch nicht richtig beschreiben, aber dieses „einfache“ macht einfach super viel Spaß. Diejenigen unter euch, die das Objektiv schon benutzt haben werden vllt. verstehen, was ich damit meine.

Damit ich etwas besser mit Licht und Gegenlicht spielen kann, habe ich mir für ca. 20 € noch die Gegenlichtblende ES-62 gegönnt. Somit kommt auch noch etwas Metal dazu, denn der Befestigungsring ist aus Alu. Ich bin gespant wie langlebig das kleine Ding ist, aber wahrscheinlich wird es alle anderen Objektiv überleben :)

I ♥ my Canon 50mm

Canon EF 50mm f1.8 mark II 2

Habt ihr auch schon Erfahrungen sammeln können? Wenn ja, welche? Würde mich mal interessieren ob ihr damit auch so zufrieden seid.

Über den Autor:
Mein Name ist Patrik Spiesecke. Die Fotografie begleitet mich schon seit sehr vielen Jahren und wurde immer mehr zur Leidenschaft für mich. Sie regt einen zum verreisen an und lässt einen wunderbar entspannend. Um meine Erfahrungen mit der Welt zu teilen, habe ich irgendwann auch noch das bloggen für mich entdeckt.


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