Patrik Spiesecke // Fotografie & Blog

Mein Equipment – Das muss alles mit!

Oft werde ich gefragt, was ich denn immer alles mit mir rum schleppe. Eine pauschale Antwort gibt es da allerdings nicht, da das Equipment doch immer sehr Situations abhängig ist. Unternehme ich eine länger Tour, wo es auf jedes Gramm mehr ankommt, schleppe ich natürlich nicht jedes Einzelteil mit mir rum, sondern sortiere stark aus. Bin ich allerdings nur für einen Tag oder ein paar Stunden unterwegs, kommt in der Regel alles mit! Genau für diese zwei Varianten möchte ich euch heute meine Ausrüstung vorstellen. Ich persönlich finde es doch immer sehr interessant was die anderen Fotograf so alles bei sich haben. Denn so kann man auch für sich gut heraus finden, was man evtl auch zu hausen lassen kann.

Meine_Fotoausrüstung_vollständig_canon7d

Variante – Alles kann mit:

Wenn möglich versuche ich immer meine komplette Fotoausrüstung mit zunehmen. So ärgert man sich nicht, wenn man doch mal spontan etwas anderes fotografieren möchte, als ursprünglich geplant. Ich packe in der Regel meinen lowepro transit backpack 350 aw wie folgt:

– Canon EOS 7D mit Batteriegriff
– Canon EF 70-200mm f2.8L IS II USM
– Sigma Teleconverter 2-fach EX DG
– Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM
– Canon EF-s 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM
– Canon EF 50mm f/1.8 II
– Canon Speedlite EX 430
– 4 x Akku
– Speicherkarten + Aufbewahrungsbox
– Fernauslöser
– ND-Filter
– Ladegerät
– iPad und Kabel• Canon EOS 7D
– Cullmann MAGNESIT 525M CB7.3
– Novoflex CASTEL-Q Einstellschlitten (bei Bedarf)
– Adapter Ringe XCSOURCE

Meine_Fotoausrüstung_vollständig_canon7d_2

Variante – Auf langen Touren:

Auf langen Trekkingtouren kommt es meist auf jedes Gramm mehr an, das man mit sicher herum schleppen muss. Wer schon mal eine Tour nur mit dem Rucksack auf dem Rücken gemacht hat, weiß wo von ich spreche. Denn 25 Kilo über einen längeren Zeitraum auf dem Buckel zutragen kann anstregend werden. Daher überlege ich auf solchen Tour genau was mit kommt und auf was ich lieber verzichte!

Auf meiner letzten Tour durch den Sarek Nationalpark im Lappland Schwedens sah mein Equipment z.B. wie folgt aus:

– Canon EOS 7D ohne Batteriegriff
– Canon EF-s 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM
– Canon EF 50mm f/1.8 II
– 4 x Akku
– Speicherkarten + Aufbewahrungsbox
– Think Tank – Digital Holster 20 V2.0
– Fernauslöser
– ND-Filter

Meine_Fotoausrüstung_für_unterwegs_canon7d_2

Wie ihr seht, im Vergleich zu meinem normalen Fotoequipment sehr reduziert. Man muss sich eben im Klaren sein, was genau man auf seiner Reise fotografieren möchte. Von Anfang an stand fest, dass ich hauptsächlich Landschaften und gelegentlich Portraits/Details fotografieren würde. Da ich nun kein Freund von großen Brennweiten-Bereichen bin (Reise-Objektive) hatte ich auf meiner Tour zwei einzelne Objektive mit. Die aber zusammen echte Fliegengewichte sind. Das Canon EF-s  10-18mm STM für die weitwinklige Landschaftsfotografie und das Canon EF 50mm für Details und Portraits. Klar war somit auch, das Tierfotografie damit ins Wasser fällt. Da aber die Aussicht auf Wild zu stoßen eh sehr gering war, spielt dies keine Rolle für mich. Akkus und Speicherkarten nehmen nicht viel Platz weg und sollten immer ausreichend vorhanden sein. Denn in der freien Wildbahn, sind Lademöglichkeiten stark begrenzt bis unmöglich.

Die Kamera und das Equipment fanden im Think Tank – Digital Holster 20 V2.0 ihren Platz. Dieser kann bequem (auch über längere Zeit) vor der Brust getragen werden. Somit hat man seine Kamera immer griff parat und muss nicht seinen Rucksack absetzen und nach seiner Kamera wühlen! Denn meiner Erfahrung nach macht man das dann zu selten und am Ende der Reise hat man nur wenig Bildmaterial zusammen. Zudem findet der Digital Holster auch mal Platz im Trekkingrucksack, da er durch seine Form, im Vergleich zu anderen Kamerataschen, nur wenig Platz benötigt.

Über den Autor:
Mein Name ist Patrik. Die Fotografie begleitet mich schon seit vielen Jahren durch mein Leben und wurde immer mehr zu einer Leidenschaft für mich. Sie regt einen zum Verreisen an und lässt einen wunderbar entspannend. Um meine Erfahrungen mit Euch und der Welt zu teilen, habe ich irgendwann angefangen auch einen kleinen Blog mit meinen Erfahrungen zu füllen. Des Weiteren bin ich auf vielen Foto-Communitys unterwegs. Hin und wieder, schaffe ich es sogar auch mal ein kleines YouTube Video für Euch zu erstellen - Allerdings steckt das alles noch etwas in den Kinderschuhen.